Trainingsprogramm zu formalen Techniken linguistischer Analyse

  • Alle sT haben

    • einen Sinn: "Art des Bezeichnetseins", spezifische Zugangsweise zur Bedeutung; inter-subjektiv,
    • eine Bedeutung (Referent/Denotat): Gegenstand im weitesten Sinne.

 

Russell (1905): Enttarnt die versteckten Kennzeichnungen! Wer nicht referiert, ist falsch!

  • Eigennamen haben keinen Sinn, sondern nur eine Bedeutung (= der Referent).
  • Eigennamen i.e.S. sind nur die deiktischen Pronomina "dies" und "das", als Bezeichnung f?r etwas, mit dem wir direkte Bekanntschaft haben.
  • Kennzeichnungen sind nur grammatisch gesehen sT, von der logischen Form her dagegen komplexe Symbole, die erst im Satzzusammenhang eine Bedeutung haben (d.h. synkategorematisch sind).
  • (Bsp.: "Scott ist der Autor von Waverley." => "Es gibt genau einen Autor von Waverley, und zwar Scott.")

 

Strawson (1950): Russell irrt! Auf den Gebrauch kommt es an!

  • gebrauchtpponiert), aber nicht behauptet.

 

 

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